Der Film Corsage

Corsage
Corsage
Tekstversjon
Die Handlung im Film
Mit 16 Jahren wird die bayerische Prinzessin Elisabeth Kaiserin von Österreich. Sie ist jung, schön und beliebt. 25 Jahre später ist sie eine Frau mittleren Alters, und ihre Schönheit beginnt zu verblassen. Sie tut alles, um ihre schlanke Figur zu behalten. Sie hält strenge Diät und trägt ein enges Korsett.
Als Kaiserin hat Elisabeth ein privilegiertes Leben, aber wenig persönliche Freiheit. Niemand interessiert sich für ihre Meinung und ihre Bedürfnisse. Deshalb ist sie viel allein auf Reisen und distanziert sich von ihrem Ehemann und ihren Kindern. Am Ende des Films trifft sie eine dramatische Entscheidung.
Die Themen im Film
Corsage handelt von Diskriminierung und Selbstverwirklichung. Der Film zeigt eine Frau in einer besonderen Rolle. Diese Rolle ist aber auch eine Frauenrolle. Für Frauen gelten unerfüllbare Schönheitsideale, und sie haben wenig Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Ein Symbol dafür ist das Korsett: Es behindert die Frau, sodass sie sich weder frei bewegen noch frei sprechen kann. Auch Elisabeth kann sich von den Schönheitsidealen ihrer Zeit nicht frei machen, und auch sie wird diskriminiert, weil sie eine Frau ist.
Mythos “Sisi” – und Wirklichkeit
Elisabeth von Österreich ist auch als “Kaiserin Sisi” bekannt. “Sisi” war ihr Spitzname in der Familie. Sie wuchs in Bayern mit vielen Geschwistern auf und hatte eine freie und glückliche Kindheit und Jugend. Sie war noch sehr jung, als sie den österreichischen Kaiser Franz Joseph heiratete. Die beiden waren verliebt, aber die strenge Etikette am Hof in Wien war für Elisabeth ein Schock. Kurz nach der Hochzeit schrieb sie in einem Gedicht:
"Ich bin erwacht in einem Kerker, und Fesseln sind an meiner Hand. Und meine Sehnsucht immer stärker – und Freiheit! du, mir abgewandt!"
Schon nach wenigen Jahren am Hof litt Elisabeth an Depressionen und war oft krank. Deshalb ging sie viel auf Reisen und war nur selten in Wien. Franz Joseph akzeptierte das, aber das Volk hatte wenig Verständnis für Elisabeth. Elisabeth und Franz Joseph bekamen insgesamt vier Kinder. Das älteste starb mit zwei Jahren, und ihr Sohn Rudolf, der Thronfolger, beging mit 30 Jahren Selbstmord.
Im September 1898 war Elisabeth ein paar Tage am Genfer See. Dort wurde sie von einem Mann niedergestochen und getötet. Es war eine Terrorhandlung, der Mörder war ein italienischer Anarchist. Elisabeth wurde in Wien begraben. Das österreichische Volk empfand Mitleid mit dem Kaiser, aber nur wenige trauerten um die Kaiserin.
Erst nach ihrem Tod wurde die Sisi wirklich zu einem Mythos – und zu einem Markenartikel. Es gibt Bücher und Musicals, Filme und Serien über Sisi und ihr Leben. In Wien gibt es heute ein eigenes Sisi-Museum in der kaiserlichen Residenz Hofburg, und Touristen können alle möglichen Souvenirs mit dem Bild von Sisi kaufen.
Die Handlung im Film
Mit 16 Jahren wird die bayerische Prinzessin Elisabeth Kaiserin von Österreich. Sie ist jung, schön und beliebt. 25 Jahre später ist sie eine Frau mittleren Alters, und ihre Schönheit beginnt zu verblassen. Sie tut alles, um ihre schlanke Figur zu behalten. Sie hält strenge Diät und trägt ein enges Korsett.
Als Kaiserin hat Elisabeth ein privilegiertes Leben, aber wenig persönliche Freiheit. Niemand interessiert sich für ihre Meinung und ihre Bedürfnisse. Deshalb ist sie viel allein auf Reisen und distanziert sich von ihrem Ehemann und ihren Kindern. Am Ende des Films trifft sie eine dramatische Entscheidung.
Die Themen im Film
Corsage handelt von Diskriminierung und Selbstverwirklichung. Der Film zeigt eine Frau in einer besonderen Rolle. Diese Rolle ist aber auch eine Frauenrolle. Für Frauen gelten unerfüllbare Schönheitsideale, und sie haben wenig Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Ein Symbol dafür ist das Korsett: Es behindert die Frau, sodass sie sich weder frei bewegen noch frei sprechen kann. Auch Elisabeth kann sich von den Schönheitsidealen ihrer Zeit nicht frei machen, und auch sie wird diskriminiert, weil sie eine Frau ist.
Mythos "Sisi" – und Wirklichkeit
Elisabeth von Österreich ist auch als "Kaiserin Sisi" bekannt. "Sisi" war ihr Spitzname in der Familie. Sie wuchs in Bayern mit vielen Geschwistern auf und hatte eine freie und glückliche Kindheit und Jugend. Sie war noch sehr jung, als sie den österreichischen Kaiser Franz Joseph heiratete. Die beiden waren verliebt, aber die strenge Etikette am Hof in Wien war für Elisabeth ein Schock. Kurz nach der Hochzeit schrieb sie in einem Gedicht:
Ich bin erwacht in einem Kerker,
und Fesseln sind an meiner Hand.
Und meine Sehnsucht immer stärker –
und Freiheit! Du mir abgewandt!
Schon nach wenigen Jahren am Hof litt Elisabeth an Depressionen und war oft krank. Deshalb ging sie viel auf Reisen und war nur selten in Wien. Franz Joseph akzeptierte das, aber das Volk hatte wenig Verständnis für Elisabeth. Elisabeth und Franz Joseph bekamen insgesamt vier Kinder. Das älteste starb mit zwei Jahren, und ihr Sohn Rudolf, der Thronfolger, beging mit 30 Jahren Selbstmord.
Im September 1898 war Elisabeth ein paar Tage am Genfer See. Dort wurde sie von einem Mann niedergestochen und getötet. Es war eine Terrorhandlung, der Mörder war ein italienischer Anarchist. Elisabeth wurde in Wien begraben. Das österreichische Volk empfand Mitleid mit dem Kaiser, aber nur wenige trauerten um die Kaiserin.
Erst nach ihrem Tod wurde Sisi wirklich zu einem Mythos – und zu einem Markenartikel. Es gibt Bücher und Musicals, Filme und Serien über Sisi und ihr Leben. In Wien gibt es heute ein eigenes Sisi-Museum in der kaiserlichen Residenz Hofburg, und Touristen können alle möglichen Souvenirs mit dem Bild von Sisi kaufen.